Der Fikkefuchs – Grässlich gut

fikkefuchs-plakat

Wir komm’n rein und jedes Opfer hier guckt

Dieser Scheiß fickt deine Boxen kaputt, denn

Ich bin heut mit meinen Fotzen im Club

Fotzen im Club, Fotzen im Club

Fotzen im Club, Fotzen im Club …” 

 

So schallt es zu Beginn gleich aus den Handylautsprechern von Thorben, einem knapp dreißigjährigen, pornosüchtigen Frauenverachter. Aber halt, der Film ist keine weitere Episode in der derzeit wieder so angeheizten Sexismusdebatte rund um #metoo und #grabherbythepussy. Das Drehbuch wurde sogar schon 2015 geschrieben. Thorben ist krank, das steht schnell fest. Er ist sogar so krank, dass er in die Psychiatrie muss, weil er sich vom bloßen Anblick des Busens der Kassiererin bei Rossmann dazu eingeladen fühlt, die Frau später kurz vor Ladenschluss sexuell anzugreifen.

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Auf der Suche gescheitert: keine Zeit für Proust

logo_lgbZehn Lesungen aus Marcel Prousts „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ im prinz regent theater. Vorgenommen hatte ich mir, zu allen zehn Lesungen zu gehen. Warum daraus nichts wurde? Marcel Proust kann man die Schuld dafür jedenfalls nicht in die Schuhe schieben. Von Sarah Meyer-Dietrich.

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Wo bleiben die packenden deutschen TV-Serials?

sendeschlussWenn man uns beide nach serials fragt, dann können wir sofort viele aufzählen, die uns wirklich gut gefallen. Da wären „Veronica Mars“, „Mad Men“, „The Wire“ und „The LWord“, um nur einige zu nennen. Sie bestechen durch ausgefeilte Charaktere, Erzählungen abseits vom Klischee,  intelligenten Witz und großartige Schauspieler, Regisseure und – nicht zuletzt – richtig gute Autoren. Sie stammen aber alle aus den USA. Was ist los mit der deutschen TV-Landschaft?

Von Ilse-Dore Gräf und Carina Giesen.
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