The Art of Music, ein Bericht über die Ghetto Classics, einem Kultur-Projekt in den Slums von Nairobi

von Anna-Sophie Brüning, Dirigentin, Initiatorin und Akteurin mehrerer Kulturprojekte im In-und Ausland und Referentin des Musikwochenendes des 15. Jahrgangs des Bronnbacher Stipendiums*

Kannst du vielleicht die Fenster zumachen, frage ich einen jungen Geiger? Großes Gelächter. Hier hat schon viele Jahre niemand mehr ein Fenster zugemacht. Der Wind weht fortwährend alle Notenblätter von den Pulten und der Gestank, der mit dem Wind hereinkommt, ist bestialisch. Den zweiten Stock des Hauses, das die Ghetto Classics beherbergt, kann man nur erreichen, wenn man sich die Nase zuhält. Der Geruch der Toiletten aus dem Erdgeschoss wird jedoch im ersten Stock sofort durch den noch viel schlimmeren Geruch nach brennendem Plastik abgelöst. Ungefähr zwanzig Meter neben dem fensterlosen Probenraum beginnt die grösste Müllhalde Nairobis und die brennt und brennt, soweit das Auge reicht.

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Elizabeth Njoroge, eine Frau, von der alle nur mit grösster Hochachtung sprechen, bringt mich morgens um zehn Uhr in den Slum nach Korogocho. Continue Reading →

Auf der Suche gescheitert: keine Zeit für Proust

logo_lgbZehn Lesungen aus Marcel Prousts „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ im prinz regent theater. Vorgenommen hatte ich mir, zu allen zehn Lesungen zu gehen. Warum daraus nichts wurde? Marcel Proust kann man die Schuld dafür jedenfalls nicht in die Schuhe schieben. Von Sarah Meyer-Dietrich.

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Bronnbach goes Philippines – Was ein Auto über die Psyche einer Nation erzählen kann!

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Auto ist nicht gleich Auto. In einem persönlichen Erfahrungsbericht schildert Christoph Schwerdtle, wie amerikanische Militärjeeps auf die Philippinen kamen und wie sie zum Spiegel der philippinischen Identität wurden. Von Christoph Schwerdtle.

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Wo gehse, Kulturhauptstadt VI: Interview mit Axel Biermann (Ruhr Tourismus GmbH)

foto-biermann-2Sarah Meyer-Dietrich sprach mit Axel Biermann von der Ruhr Tourismus GmbH über touristische Erfolge des Kulturhauptstadtjahres, über die Chancen und Risiken, mit denen die Region aus touristischer Sicht konfrontiert wird, und darüber, warum sich auch im zweiten Jahr nach der Kulturhauptstadt ein Besuch im Ruhrgebiet jederzeit lohnt. Von Sarah Meyer-Dietrich.

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Die Kunst des Zuhörens: Wie die Emschergenossenschaft durch Kunst den Dialog eröffnet

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„Kultur durch Wandel – Wandel durch Kultur“ lautete ein zentraler RUHR.2010-Satz. Wie gesellschaftlicher Wandel durch Kunstprojekte thematisiert oder sogar in Gang gebracht werden kann, zeigen eindrucksvoll die Projekte der Emschergenossenschaft. Im Interview berichten Ralf Schumacher und Martina Oldengott von der Stabsstelle Emscher-Zukunft, wieso Kunst so eine große Rolle in ihrer Arbeit spielt und warum es vor allem ums Zuhören geht. Von Sarah Meyer-Dietrich.

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Alltags- und Arbeitskultur auf den Philippinen – Eindrücke einer Bronnbacherin

Tacloban DowntownÜber Naturkatastrophen, brain drain, Karaoke, Entwicklungspolitik und die Herausforderungen einer entschleunigten Arbeitskultur. Ein Erlebnisbericht über ein Praktikum auf den Philippinen und darüber wie sich die Wirklichkeit vom Südsee-Zauber im Katalog unterscheidet. Von Anna-Sophie Liebender. Continue Reading →

„Architektur pur“ versus „ausgeklügelte Farbstatik“

Foto: Stefanie Hirsch

Foto: Stefanie Hirsch

Eine ganze Stadt diskutiert über die farbliche Gestaltung einer Brücke. Am Ende setzt sich Farbdesign gegen Architektur- und Technikpurismus durch. Oder kurz: Die Geschichte eines öffentlichen Bauprojekts.

Von Stefanie Hirsch

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Teil II: Leben wir in einer tauben Gesellschaft?

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Die Beeinträchtigung unserer Gesundheit durch städtischen Lärm und Beschallung wird oft vernachlässigt, Umgebungslärm als scheinbar notwendig hingenommen. 
Schuld daran sind nicht allein die Architekten und Städteplaner, die dieses Thema meist stiefmütterlich behandeln.  Wie es dazu kam und was wir tun können. Von Stefanie Hirsch.

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Fluss mit E

emscherTrotz Kindheit und Jugend im Ruhrgebiet wäre es mir früher beim Stadt-Land-Fluss-Spielen nicht eingefallen, als „Fluss mit E“ die Emscher zu nennen. Durch den Emscher-Umbau wird sich das Image der Emscher aber grundlegend ändern. Und auch wenn das Baden dort momentan noch keine gute Idee ist, lohnt sich schon jetzt der Besuch des Emschertals. Von Sarah Meyer-Dietrich.

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